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Wien, Juli 1996 bis August 2002
Wien war unser langersehntes Ziel und ich denke, daß sich auch unsere 'Pupsi' hier sehr wohlgefühlt hat.
Die 'grünen' Oasen Wiens waren für uns in kürzester Zeit erreichbar.
Für unsere täglichen Spaziergänge stand im Prater die große Hundeauslaufzone
zur Verfügung, mit der Schnellbahn erreichten wir in 10 Minuten die Donauinsel und konnten uns von dort aus in
die großen Augebiete durchschlagen.
Dieses Umfeld war zu allen Jahreszeiten ideal für unsere 'Wasserratte' Gräfin!
HIGHLIGHTS Wien:
- Wöchentlich mehrmals schwimmen & tauchen *suupa-cool*
- Eichkätzchen jagen im Prater *uff*
- 'Olivia', die Flat-coated Retriever Freundin
- Herr Püringer, der Dogwalker & Hundesitter *suupa-lieb*
- Donau, Donaukanal, Leitha, Fischa, Neufeldersee ...
- Die Weinberge in Göttlesbrunn
- Viel Wasser & Wald am Etrachsee
- Die Beagle-Freunde 'Hunter' & 'Brax'
- Lieblingsplatz in Herrchen's Büro *verwöhn*
Gesundheitlich ging es unserer Hündin in Wien anfangs sehr gut. Die Lanitop Tabletten konnten
abgesetzt werden, ihre Herzfunktion war wieder ganz normal. Die Kastration, die wir all die Jahre immer wieder
aufschoben, mußte 1997 durchgeführt werden, als an der Gebärmutter Zysten entdeckt wurden.
Dieser Eingriff veränderte ihr Wesen keineswegs. Sie blieb eine verspielte
Hündin und gefräßig war sie immer schon.
Der große Schock traf uns erstmals im Frühling 1999.
- 1999 - GEHIRNBLUTUNG
Mit für uns Schlaganfall ähnlichen Symptomen brachten wir die Hündin im Rekordtempo zum Tierarzt, dessen Fehldiagnose und -behandlung in den ersten Stunden ihr beinahe das Leben kosteten.
In letzter Minute erhielt sie in der Tierklinik die lebensnotwendige Behandlung & Therapie. Dort diagnostizierte man eine vom Stammhirn ausgehende Gehirnblutung.
Ursache oder Auslöser waren nicht erklärbar.
Unser willensstarker Hund überstand diese Krankheit innerhalb kürzester Zeit und war in den folgenden 3 Jahren wieder eine völlig gesunde, vitale Hündin. - 2002 - GESICHTSLÄHMUNG
Und doch waren ihre Tage schon gezählt. Im Mai 2002 zeigten sich wieder Symptome, die für mich erneut auf eine cerebrale Ursache deuteten.
Diesmal wurde auch in der Klinik viel Zeit verschwendet. Mein früh geäußerter Verdacht auf eine Lähmung wurde nicht angenommen und es vergingen einige wertvolle Wochen, bis eine Gesichtslähmung ganz offensichtlich war.
Die jetzt eingesetzte Cortisonbehandlung in hoher Dosis brachte einen kurzen Stillstand der Krankheit und nährte unsere Hoffnung auf eine Genesung. Es sollte nicht sein. Innerhalb weniger Tage schritt die Lähmung rapide fort, innerhalb weniger Stunden auch der körperliche Verfall.
HOTSPOTS Wien:
Unsere geliebte Hündin sollte nicht länger leiden.
Am 17. August 2002 abends wurde sie in meinen Armen durch die Tierärztin von ihrem Leid erlöst.
We miss you, Gräfin!



