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In memoriam
Golden guide
:: GOLDEN-breed
DAS WESEN DES GOLDEN RETRIEVERS
Genau wie der Rassestandard das ideale, äußere Erscheinungsbild festlegt, so wird auf dieser Seite das ideale Wesen des Golden Retrievers
kurz zusammengefaßt. Dass es sowohl im Äußeren, wie auch im Wesen Unterschiede gibt - und gewiß immer geben wird - liegt in der Natur der Dinge,
denn wir haben es hier mit einem Lebewesen zu tun. Oft hat es der Mensch in der Hand, durch gute oder schlechte Aufzucht und Haltung die
vorhandenen Anlagen zu fördern oder verkümmern zu lassen.
Das vorrangige Ziel ist jedoch das Idealwesen, gekoppelt mit der idealen äußeren Erscheinung.
Durch sein ganz besonderes Wesen eignet sich der Golden Retriever für viele der Aufgaben, die Hunde
heutzutage an der Seite des Menschen verrichten, mit Ausnahme der Funktion des Schutzhundes.
Er begleitet den Jäger, spürt Drogen auf, sucht Sprengstoff, führt die Retter zu Verschütteten in Trümmern
und Schnee, bringt Sehbehinderte sicher über die Straßen und nicht zuletzt beglückt er weltweit unzählige
Familien durch sein Dasein.
Denn obwohl der Golden Retriever seinen Ursprung als Jagdhund hat, nach wie vor zu den Jagdhunden gehört,
und die Züchter überall bemüht sind, die guten jagdlichen Eigenschaften dieser Rasse intakt zu halten und zu fördern,
gehen mit Sicherheit in jedem Land die meisten Welpen an Käufer, die sich einen Familienhund wünschen.
DER GOLDEN RETRIEVER IN DER FAMILIE
Der Golden zeichnet sich aus durch seine Freundlichkeit, sowohl den Menschen als auch anderen Tieren gegenüber.
Er lebt in Eintracht mit der ganzen Familie und anderen Haustieren und schließt sich demjenigen ganz besonders an,
der mit ihm spielt, ihn etwas apportieren läßt, kurz: der ihm die schönsten Stunden des Tages bereitet.
Er geht besonders gut mit Kindern um, scheint zwischen gesunden und behinderten,
ganz kleinen oder schon älteren Kindern unterscheiden zu können.
Das kann ich aus eigener Erfahrug mit unserer Hündin :: Gräfin bestätigen.
Als wir in Spanien am Meer lebten, war ihr Drang zum Wasser so stark, daß ich sie nur mit Mühe davon abhalten konnte,
ins Meer zu springen, womöglich mit mir an der Leine. Als uns Freunde mit ihrer 4jährigen Tochter besuchten und wir gemeinsam
am Kai spazierten, wollte das kleine Mädchen die Gräfin unbedingt an der Leine führen, was ich zuerst verständlicherweise nicht
zulassen wollte. Es erschien mit einfach zu gefährlich. Doch dann gab ich dem Drängen der Kleinen nach und siehe da:
meine Hündin war nicht wiederzuerkennen. Wie ein Blindenhund führte sie mit vorsichtigen Schritten das kleine Mädchen voran,
immer wieder nach hinten blickend, ob denn alles ok sei. Ich war sehr berührt von diesem Verhalten, diesem Ausdruck von Pflichtbewußtsein!




